RAD WANDER FERIEN THUN WEST
 

Wattenwil

Einwohner

ca. 2760

Fläche
14.52 km2
Höhe
593 m ü. M.
Kontakt
Tel. 033 359 59 11 / www.wattenwil.ch

 

 

 

 

Lage

Die Gemeinde Wattenwil mit ihren 2760 Einwohnern bildet den südlichen Abschluss des Gürbetals. Das Gemeindegebiet verteilt sich auf die drei Bezirke «Dorf», «Mettlen» und Grundbach». Die Gemeinde teilt sich topografisch in zwei Teile. Das flache Gebiet in der Talsohle bildet einen gewissen Kontrast zum Ortsteil Grundbach. Der grösste Teil der Bevölkerung befindet sich im Tal; auch die öffentlichen Gebäude befinden sich fast ausschliesslich im Dorf. Der Grundbach bietet jedoch durch seine einzigartige erhöhte Lage und den herrlichen Ausblick auf die umliegenden Gemeinden, den Thunersee und die Berner Alpen, ein beliebtes Erholungs- und Ausflugsziel.
Die Gürbe, welche am Dorf vorbei durch das Tal fliesst, lädt ebenfalls zum Verweilen ein. Ob picknicken, Sport betreiben, baden oder einfach nur die Ruhe geniessen – es hat für Jung und Alt etwas dabei. Wattenwil liegt am Jakobsweg, welcher heute wieder vermehrt von Pilgern und Wanderern genutzt wird. Eine Alternative zum Wandern bietet das Velo fahren. Sowie für den gemütlichen Familienausflug als auch für die sportliche Herausforderung. Die Radfahrer können sich anhand einer übersichtlichen Orientierungstafel ins Bild setzen. Viele Sehenswürdigkeiten machen Wattenwil zu einem beliebten Reiseziel. Die Kirche, das Chefeli, die Oelesteine oder das Ortsmuseum laden zum Besichtigen und Staunen ein. Obwohl sich in Wattenwil bis heute ca. 200 Gewerbebetriebe angesiedelt haben, ist der landschaftliche Charakter der Gemeinde geblieben. Noch immer befinden sich viele landwirtschaftliche Betriebe hier, von denen schon einige auf die Produktion von biologischen Produkten umgestellt haben.

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde «Wattenwilie» in der Mitte des 13. Jahrhunderts. Dem Namen nach zu schliessen dürfte dieser Ort im 8. oder 9. Jahrhundert als kleine alemannische Siedlung am Oelegraben entstanden sein. Funde und Ausgrabungen lassen jedoch auf Besiedlung des Gebiets in der Bronze- und Römerzeit schliessen. Da vor den grossen Gürbekorrektionen im 19. Jahrhundert ein grosser Teil des heutigen Dorfgebiets noch sumpfig war, wird der Ortsname «Wattenwil» auch etwa mit dem (nicht stichhaltigen) «durch den Wiler» oder «zum Wiler waten» gedeutet.

   

 

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Volkswirtschaft Berner Oberland / 2009