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Wattenwil
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Einwohner |
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| Fläche |
14.52
km2 |
| Höhe |
593
m ü. M. |
| Kontakt |
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Lage
Die Gemeinde Wattenwil mit ihren 2760 Einwohnern bildet den südlichen
Abschluss des Gürbetals. Das Gemeindegebiet verteilt sich auf die
drei Bezirke «Dorf», «Mettlen» und Grundbach».
Die Gemeinde teilt sich topografisch in zwei Teile. Das flache Gebiet
in der Talsohle bildet einen gewissen Kontrast zum Ortsteil Grundbach.
Der grösste Teil der Bevölkerung befindet sich im Tal; auch
die öffentlichen Gebäude befinden sich fast ausschliesslich
im Dorf. Der Grundbach bietet jedoch durch seine einzigartige erhöhte
Lage und den herrlichen Ausblick auf die umliegenden Gemeinden, den
Thunersee und die Berner Alpen, ein beliebtes Erholungs- und Ausflugsziel.
Die Gürbe, welche am Dorf vorbei durch das Tal fliesst, lädt
ebenfalls zum Verweilen ein. Ob picknicken, Sport betreiben, baden oder
einfach nur die Ruhe geniessen – es hat für Jung und Alt
etwas dabei. Wattenwil liegt am Jakobsweg, welcher heute wieder vermehrt
von Pilgern und Wanderern genutzt wird. Eine Alternative zum Wandern
bietet das Velo fahren. Sowie für den gemütlichen Familienausflug
als auch für die sportliche Herausforderung. Die Radfahrer können
sich anhand einer übersichtlichen Orientierungstafel ins Bild setzen.
Viele Sehenswürdigkeiten machen Wattenwil zu einem beliebten Reiseziel.
Die Kirche, das Chefeli, die Oelesteine oder das Ortsmuseum laden zum
Besichtigen und Staunen ein. Obwohl sich in Wattenwil bis heute ca.
200 Gewerbebetriebe angesiedelt haben, ist der landschaftliche Charakter
der Gemeinde geblieben. Noch immer befinden sich viele landwirtschaftliche
Betriebe hier, von denen schon einige auf die Produktion von biologischen
Produkten umgestellt haben.
Geschichte
Erstmals urkundlich erwähnt wurde «Wattenwilie»
in der Mitte des 13. Jahrhunderts. Dem Namen nach zu schliessen dürfte
dieser Ort im 8. oder 9. Jahrhundert als kleine alemannische Siedlung
am Oelegraben entstanden sein. Funde und Ausgrabungen lassen jedoch
auf Besiedlung des Gebiets in der Bronze- und Römerzeit schliessen.
Da vor den grossen Gürbekorrektionen im 19. Jahrhundert ein grosser
Teil des heutigen Dorfgebiets noch sumpfig war, wird der Ortsname «Wattenwil»
auch etwa mit dem (nicht stichhaltigen) «durch den Wiler»
oder «zum Wiler waten» gedeutet.
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