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Uttigen
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Einwohner |
ca.
1750 |
| Fläche |
3.06
km2 |
| Höhe |
545
m ü. M. |
| Kontakt |
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Lage
Uttigen ist mit Schule, beruflichen Bildungsstätten und Arbeitsplätzen
nach Thun ausgerichtet. Die Bedeutung der Aare als Verkehrsweg führte
dazu, dass Uttigen schon früh eine gute Lage innehatte. Dies bezeugen
Ruder und Stachel im Wappen, die an die Flösserei erinnern. Geblieben
ist das wunderschöne Naherholungsgebiet der Aarelandschaft, welches
zum Wandern und Rad fahren einlädt. Verkehrsmässig ist die
Gemeinde ausgezeichnet erschlossen. Nebst den beiden Autobahnanschlüssen
Thun-Nord und Kiesen, welche beide innert 5 Minuten erreichbar sind,
verbinden die Züge der S-Bahn Uttigen alle 30 Minuten mit Thun
und Bern. Richtung Uetendorf steht ein Radweg zur Verfügung, welcher
es den Schülern wie den Erwachsenen erlaubt, ohne Risiken die Bestimmungsorte
anzufahren. Nebst den ausgezeichneten Einkaufsmöglichkeiten im
Dorf, Bäckerei, Volg-Verkaufsladen, Käserei und Metzgerei,
gibt es in nächster Nähe überregionale Einkaufszentren
wie Athleticum, Coop, Carrefour und Migros.
Ortsname, seine Wandlung
Die Bedeutung des Namens stammt aus dem Keltischen und heisst so gut
wie «fruchtbarer Ort». Erstmals dokumentiert findet sich
der Name auf einer Urkunde vom 25. August 894 als «Utingun»
und erscheint um das Jahr 1259 als «Utingen» im Zusammenhang
mit dem Namen der Burg im Jahr 1271. Das Jahr 1300 beschrieb den Ort
mit «Utthingen». Später tauchte wiederum die Schreibweise
«Utingen» auf bis zum heutigen Ortsnamen Uttigen.
Landschaft und Touristik
Uttigen ist ein Ort, der seine ursprüngliche Landschaft wenig
verändert hat. Die geographische Lage an einem Aareknie mit einem
steil abfallenden Ufer aus Nagelfluh ist eine Besonderheit von Uttigen.
Aare- und Auenlandschaft bilden gemeinsam eine einzigartige Naherholungslandschaft,
die man mit allen Sinnen erlebt. Diese erstaunlichen Flusspartien sind
mühelos zu Fuss erreichbar. Man erlebt Einstimmung und Fühlungnahme
mit einer Landschaft, die man laufend neu entdeckt. Es ist wie ein echtes
«Wechselbad» von Erlebnissen, die Abstand zum Alltäglichen
anbieten und zu schöpferischen Pausen einladen.
Geschichte und Besitz
Funde weisen auf eine römische Besiedlung hin. In einer Urkunde
von König Arnulf wird die Abtei St. Gallen als Besitzer der Eigengüter
zu «Utingen» bestätigt. Die ehemalige Ritterburg (heute
eine Ruine) gehörte zu den umfangreichsten ihrer Art, weshalb sie
in Schriften und Urkunden als «Stadt und Veste Uttigen»
beschrieben wird, in der zahlreiche Generationen und Geschlechter wohnten.
In der damaligen Zeit beherrschte die Burg durch ihre Lage und Grösse
das alte Uttigen. In der über 1000-jährigen Geschichte der
Burg gab es eine Vielzahl von Besitzerwechseln. Im Jahr 1528 erwarb
das Spital Thun die Siedlung für 120 Pfund Berner Münzen.
Die Ruine verrät heute noch viel von dem masslosen Ehrgeiz der
Herren ihrer Zeit. Die Staatsentwicklung im Jahr 1798 brachte den Herrschaften
das Ende.
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