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Thierachern
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Einwohner |
ca.
2200 |
| Fläche |
7.53
km2 |
| Höhe |
620
m ü. M. |
| Kontakt |
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Lage
Die Gemeinde Thierachern liegt im Westen des Amtsbezirks Thun, nur
knapp 5 km vom Stadtzentrum von Thun entfernt. Das Dorf Thierachern
hat keinen eigentlichen Kern, sondern ist in fünf Teilgebiete (Wahlen,
Dorf, oberer und unterer Schwand sowie Brügggarten) aufgegliedert.
Thierachern hat trotz der Nähe zur Stadt Thun seinen ländlichen
Charakter bewahren können. Die überschaubare Grösse und
Bevölkerungszahl sind mit ein Grund, dass man sich noch kennt und
grüsst in Thierachern. Der höchste Punkt der Gemeinde liegt
auf dem sogenannten «Chärschelehoger» mit 679 m ü.M.,
während der tiefste Punkt «uf dr Brügg» auf 561
m ü.M. zu finden ist.
Gemeindewappen
In Gold auf einem grünen Dreiberg ein steigender roter Hirsch:
ein redendes Wappen, bereits auf einer Fahne von 1680 überliefert.
In der heutigen Form wird es seit etwa 1930 verwendet.
Geschichte
Prähistorische Funde im Schmittmoos (Steinbeil,
Bronzeringe, Bronzedolch) belegen die Besiedlung des Gebietes Wahlen–Egg.
Verschiedene Gräber und auch ein Tonkrug voller Münzen zeugen
von einer vermutlich recht intensiven Bewirtschaftung unserer Gegend
in helvetisch-römischer Zeit. Die Kirche Thierachern erscheint
1228 erstmals in einer Urkunde des Bistums Lausanne, welches sich damals
über die ganze Westschweiz bis in unsere Gegend erstreckte und
durch die Aare vom Bistum Konstanz abgegrenzt war.
Es wird berichtet, dass Rudolf II., König von Burgund, zu dessen
Hoheitsgebiet auch unsere Gegend gehörte, durch einen Traum veranlasst
wurde, rund um den Thunersee 12 Kirchen zu bauen. Die Chronik zählt
diese Kirchen der Reihe nach auf, nennt u.a. Einigen, Spiez, Wimmis,
Amsoldingen, Leissigen und Thierachern und gibt als deren Gründungsjahr
933 an.
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