RAD WANDER FERIEN THUN WEST
 

Oberstocken

Einwohner
ca. 290
Fläche
4.12 km2
Höhe
690 m ü. M.
Kontakt
Tel. 033 341 21 21 / www.oberstocken.ch

 

 

 

 

Lage

Die Gemeinde Oberstocken liegt im Stockental am Fusse der Stockhornkette und erstreckt sich von 672 m ü. M. in der Mühlematte bis auf 2190 m ü. M. auf das Stockhorn. Wer auf diesen weitherum sichtbaren und markanten Berg blickt, sieht auf das Gebiet der Gemeinde Oberstocken. Mit der Bezirksreform im Kanton Bern wechselt Oberstocken zum Amtsbezirk Thun. Bis Ende 2009 gehörte Oberstocken zum Amtsbezirk Niedersimmental und war dort die flächen- und einwohnermässig kleinste Gemeinde. Vermutlich wegen des idealen Mix zwischen «Ländlichkeit», Zentrumsnähe zu Thun und günstigen Baulandpreisen hat Oberstocken in den vergangenen 15 Jahren viele Familien angezogen. Diese schätzen Werte wie kurze Schulwege, Einkaufsmöglichkeit, Sport und Freizeit im Grünen, Busverbindung von und nach Thun sowie Ruhe. Oberstocken ist für viele Naturfreunde der ideale Ausgangspunkt für eine Wanderung aufs Stockhorn oder zu einer der vorgelagerten Alpen.

Geschichte

Der Name Oberstocken geht zurück auf das althochdeutsche Gattungswort stoc (Baumstamm, Baumstrunk). In Orts- und Flurnamen werden Rodungen so bezeichnet. Das Bestimmungswort Ober dient dazu, Ober- von Niederstocken zu unterscheiden. Die erste historische Erwähnung datiert von 1309, als «von der burg ze Stocken» die Rede ist. Das Gebiet Stocken gehörte dem Chorherrenstift Amsoldingen und wurde mit der Reformation Bern angeschlossen, genauer an das Landgericht Seftigen, wo Stocken Heerfolge leistete. Das älteste Wohnhaus in Oberstocken, das sogenannte «Hüseli», trägt die Jahrzahl 1599.

   
   

 

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Volkswirtschaft Berner Oberland / 2009