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Oberstocken
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Einwohner |
ca.
290 |
| Fläche |
4.12
km2 |
| Höhe |
690
m ü. M. |
| Kontakt |
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Lage
Die Gemeinde Oberstocken liegt im Stockental am Fusse der Stockhornkette
und erstreckt sich von 672 m ü. M. in der Mühlematte bis auf
2190 m ü. M. auf das Stockhorn. Wer auf diesen weitherum sichtbaren
und markanten Berg blickt, sieht auf das Gebiet der Gemeinde Oberstocken.
Mit der Bezirksreform im Kanton Bern wechselt Oberstocken zum Amtsbezirk
Thun. Bis Ende 2009 gehörte Oberstocken zum Amtsbezirk Niedersimmental
und war dort die flächen- und einwohnermässig kleinste Gemeinde.
Vermutlich wegen des idealen Mix zwischen «Ländlichkeit»,
Zentrumsnähe zu Thun und günstigen Baulandpreisen hat Oberstocken
in den vergangenen 15 Jahren viele Familien angezogen. Diese schätzen
Werte wie kurze Schulwege, Einkaufsmöglichkeit, Sport und Freizeit
im Grünen, Busverbindung von und nach Thun sowie Ruhe. Oberstocken
ist für viele Naturfreunde der ideale Ausgangspunkt für eine
Wanderung aufs Stockhorn oder zu einer der vorgelagerten Alpen.
Geschichte
Der Name Oberstocken geht zurück auf das althochdeutsche
Gattungswort stoc (Baumstamm, Baumstrunk). In Orts- und Flurnamen werden
Rodungen so bezeichnet. Das Bestimmungswort Ober dient dazu, Ober- von
Niederstocken zu unterscheiden. Die erste historische Erwähnung
datiert von 1309, als «von der burg ze Stocken» die Rede
ist. Das Gebiet Stocken gehörte dem Chorherrenstift Amsoldingen
und wurde mit der Reformation Bern angeschlossen, genauer an das Landgericht
Seftigen, wo Stocken Heerfolge leistete. Das älteste Wohnhaus in
Oberstocken, das sogenannte «Hüseli», trägt die
Jahrzahl 1599.
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