RAD WANDER FERIEN THUN WEST
 

Niederstocken

Einwohner
ca. 300
Fläche
5.48 km2
Höhe
623 m ü. M.
Kontakt
Tel. 033 341 12 12

 

 

 

 

Lage

Die Gemeinde Niederstocken befindet sich im Erholungsgebiet ca. 10 km westlich von Thun und
Spiez, direkt am Fusse des Stockhorns. Das Dorf wird durch verschiedene Baustile geprägt. Am westlichen Dorfeingang und im Dorfkern selber stehen gut erhaltene und mittelländisch gestaltete Bauernhäuser aus dem 18. Jahrhundert. Sogar original Stockentaler Satteldachhäuser sind in unserem Dorf anzutreffen. Die jüngsten Bauten sind im unteren Teil des Dorfs angesiedelt. Die etwas modernere Überbauung, die ebenfalls zum Ortsbild passt, wurde 1980 realisiert. Im Jahr 2000 wurde das neue Verkehrssicherheitszentrum Stockental eröffnet. Unter der Leitung des TCS können in der speziellen Anlage Lenker und Lenkerinnen von Motorfahrzeugen ein optimales Training für die alltäglichen Anforderungen auf den Strassen absolvieren. Die Gegend bietet auch wunderschöne Naturrastplätze für einen kurzen Halt oder für eine Zwischenverpflegung. Wer an einem sommerlichen Morgen oder bei abendlicher Dämmerung das Stockental Richtung Reutigen befährt, kann die bildhafte Bergwelt geniessen. Eiger, Mönch und Jungfrau sind als imposantes Panorama. im Rahmen des Tals sichtbar. Wer auch gerne zu Fuss unterwegs ist, kann von den schönen Wanderwegen profitieren. Das Wanderwegnetz mit verschiedenen Anforderungsstrecken zeigt wiederholt die Schönheit des Tals. Mit einer 4-stündigen Wanderung ist es auch möglich, von Niederstocken auf das Stockhorn zu gelangen. Die Wanderung bietet während des Auf- oder Abstiegs grandiose Panoramabilder.

Geschichte

Geschichtliche Informationen über Niederstocken sind nur spärlich vorhanden. Zu Namen und Wappen gibt es jedoch konkrete Vermutungen. Im Jahr 350 brachen die Alemannen in Helvetien ein und drangen bis an die Aare vor. Während etwa 200 Jahren zogen immer wieder Züge von Norden nach Süden. Bald einmal war das Gebiet an der Aare ziemlich dicht besiedelt. Die neuen Einwanderer waren nicht überall willkommen. So wandten sie sich dem Nordabhang der Stockhornkette zu, von der sich damals ausgedehnte Wälder bis in die Ebene herunter zogen. Eine Gruppe drang rechts einer moosigen und sumpfigen Ebene (heute Reutigmoos) in das Waldgebiet ein, die andere links. Zäh und angriffig, wie die neuen Ansiedler waren, reuteten sie den Wald und gruben Stöcke aus, um Äcker und Weiden anzulegen. Deshalb hiessen die Siedlungen später Stocken und Reutigen.

   

 

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Volkswirtschaft Berner Oberland / 2009