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Kienersrütti
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Einwohner |
ca.
50 |
| Fläche |
0.74
km2 |
| Höhe |
612
m ü. M. |
| Kontakt |
Tel.
033 345 12 11 |
Lage
Kienersrüti ist eine der kleinsten Gemeinden in der Schweiz, die
drittkleinste im Kanton Bern und die kleinste im Verwaltungskreis Thun.
Sie ist selbstständig und will dies auch bleiben. Seit Jahrzehnten
arbeitet sie eng mit umliegenden Gemeinden zusammen, namentlich mit
Uttigen und Uetendorf. Das politische Dorfleben spielt sich nach dem
Modell einer «Grossfamilie» ab und ist intakt. Wurden die
Gemeindeversammlungen bis Mitte der 90er-Jahre in der Bauernstube des
Gemeindepräsidenten abgehalten, besitzt die Gemeinde für das
öffentliche Leben und für Familienanlässe jeder Art seit
dem Jahre 1996 eine eigene Liegenschaft, das Ofenhaus. Es wurde zu einem
schmucken Objekt ausgebaut. Dabei legten alle, von Gross bis Klein,
Hand an.
Geschichte
Kienersrüti hat eine bewegte Geschichte hinter
sich. Es gehörte während Jahrhunderten zu Amsoldingen und
war «Eigentum» dieser meist unbarmherzigen Chorherren, die
oft mehr als knauserig und arglistig sein konnten. Es gelang dem Dörfchen,
sich von diesen Pfrundverpflichtungen zu lösen und eine eigene
Gemeinde zu werden. Die Abspaltung dauerte 50 Jahre und war von «Gerichtshändeln»
begleitet. Seine Selbstständigkeit erlangte Kienersrüti im
Jahre 1742 und seit dann gibt es das eigene Wappen mit den gekreuzten
Kienspänen.
Gemeinde und Dörfchen könnten ländlicher
nicht sein. Das Ofenhaus – oder «Ofehüsi», wie
es die Ansässigen liebevoll nennen –, bildet das Zentrum
und ist zugleich die Sehenswürdigkeit der Gemeinde. Informationen
über die Vermietung des Ofenhauses erteilt die Gemeindeverwaltung.
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