Gemeindewappen Kienersrüti
 
 

Kienersrüti

Lage

Kienersrüti ist eine der kleinsten Gemeinden in der Schweiz, die drittkleinste im Kanton Bern und die kleinste im Amt Seftigen. Sie ist selbstständig und will dies auch bleiben. Seit Jahrzehnten adbeitet sie eng mit umliegenden Gemeinden zusammen, namentlich mit Uttigen und Uetendorf. Das politische Dorfleben spielt sich nach dem Modell einer «Grossfamilie» ab und ist intakt. Wurden die Gemeindeversammlungen bis Mitte der 90er-Jahre in der Bauernstube des Gemeindepräsidenten abgehalten, besitzt die Gemeinde für das öffentliche Leben und für Familienanlässe jeder Art seit dem Jahre 1996 eine eigene Liegenschaft, das Ofenhaus. Es wurde zu einem schmucken Objekt ausgebaut. Dabei legten alle, von Gross bis Klein, Hand an.

Geschichte

Kienersrüti hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Es gehörte während Jahrhunderten zu Amsoldingen und war «Eigentum» dieser meist unbarmherzigen Chorherren, die oft mehr als knauserig und arglistig sein konnten. Es gelang dem Dörfchen, sich von diesen Pfrundverpflichtungen zu lösen und eine eigene Gemeinde zu werden. Die Abspaltung dauerte 50 Jahre und war von «Gerichtshändeln» begleitet. Seine Selbstständigkeit erlangte Kienersrüti im Jahre 1742 und seit dann gibt es das eigene Wappen mit den gekreuzten Kienspänen. Gemeinde und Dörfchen könnten ländlicher nicht sein. Das Ofenhaus – oder «Ofehüsi», wie es die Ansässigen liebevoll nennen –, bildet das Zentrum und ist zugleich die Sehenswürdigkeit der Gemeinde. Informationen über die Vermietung des Ofenhauses erteilt die Gemeindeverwaltung.


Einwohner: ca. 50
Fläche: 0,74 km2
Lage: 612 m ü. M
Kontakt: 033 345 12 11
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