RAD WANDER FERIEN THUN WEST
 

Gurzelen

Einwohner
ca. 800
Fläche
4.52 km2
Höhe
600-650 m ü. M.
Kontakt
Tel. 033 346 81 81 / www.gurzelen.ch

 

 

 

 

Lage

Das Gemeindegebiet von Gurzelen ist wesentlich von den einst bis zu 800 m dicken Gletschermassen der Eiszeiten geformt. Sie pressten den Untergrund zu harten Sandstein- und Nagelfluhschichten, schliffen Hügelformen und schoben Senken aus, die später zu Mooren aufgefüllt wurden. Beim Gletscherrückzug blieben die auf ihrem Rücken über weite Distanzen herangetragenen Steine liegen, so der aus dem Grimselgebiet stammende «Fuchsenstein» im Steinhölzli und der Findling im Wald bei der Kühweid aus der Region der Kleinen Scheidegg. Die Bevölkerung lebte über Jahrhunderte von der Landwirtschaft. In alten amtlichen Zusammenstellungen werden öfters drei Bäuerten erwähnt: Ober- und Niedergurzelen und der Geist. Erst mit dem wirtschaftlichen Wandel im 19. Jahrhundert und den damit verbundenen Arbeitsmöglichkeiten, z.B. in den Militärbetrieben und der Selve Thun, setzte eine, allerdings recht zurückhaltende, Veränderung ein.

Geschichte

Die früheste schriftliche Erwähnung unseres Gemeinde- und Ortsnamens erscheint in einem Handänderungsdokument von 1254, also vor über 750 Jahren. Erste Spuren von Menschen lassen sich aber schon durch Funde aus vorchristlicher Zeit belegen. Der Name Gurzelen stammt aus dem gallo-romanischen (lateinischen) «curticella», was auf burgundische Zuwanderung schliessen lässt. Im Mittelalter standen in unserem Gemeindegebiet zwei Burgen. In Obergurzelen erinnern noch die örtlichen Bezeichnungen Burg und Turm an das im 14. Jahrhundert zerfallene Gebäude. In Untergurzelen sind in einem Wäldchen über dem Steilbord zur Gürbetalebene Fundamentsreste des «Festeli» erhalten, der nach 1350 gebauten Feste der Herren von Bennenwyl; sie wurde wahrscheinlich am Platz eines Vorgängerbaus erstellt. Die Burgen standen an der schon in römischer Zeit benutzten Wegverbindung von Thun (römisch Dunum) nach Westen. In beiden Ortsteilen standen im Mittelalter Kapellen. Diejenige von Obergurzelen wurde nach der Reformation aufgegeben. In Untergurzelen löste 1710 die jetzige Kirche das zu klein gewordenen Kirchlein von 1118 ab.

   

 

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Volkswirtschaft Berner Oberland / 2009