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Forst-Längenbühl
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Einwohner |
ca.
700 |
| Fläche |
4.5
km2 |
| Höhe |
650
m ü. M. |
| Kontakt |
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Lage
Die Gemeinde Forst-Längenbühl entstand am 1. Januar 2007
durch die Fusion der Gemeinden Forst und Längenbühl. Die Gemeinden
haben bereits in den Jahren vor der Fusionierung eng zusammen gearbeitet
und die Vorteile des Miteinanders erkannt. Wir wollen nachfolgend etwas
über die Wurzeln der Gemeinde Forst-Längenbühl erzählen.
Geschichte
Die ersten Spuren von Forstführen ins Seienried,
wo die Überreste eines römischen Gutshofs gefunden wurden.
Im Mittelalter gehörten die Höfe von Forst zum Gebiet der
Freiherren von Strättligen. Am Ende des 14. Jahrhunderts gelangten
sie an die Stadt Bern. Diese verkaufte die Herrschaftsrechte an reiche
Stadtgeschlechter, teilweise wurden sie vom Chorherrenstift Amsoldingen
ausgeübt. Als am Ende des 16. Jahrhunderts die ganze Verwaltung
an die Landvogtei Thun überging, kauften die freien Bauern ihren
Boden zu eigen, womit die Voraussetzung einer freien Gemeinde schufen.
Im Steinried in der Gemeinde Forst kamen 1926 römische Fundamentmauern
zum Vorscheinund im Seienried entdeckte man Überreste eines römischen
Gutshofes mit Badeanlage. Dort wurde auch eine Bronzemünze mit
dem Bildnis des Kaisers Trajan gefunden.
Die Gegend von Längenbühl muss schon in der jüngeren
Eisen- oder Latenzeit (400 - 58 v. Chr.) bewohnt gewesen sein. Funde
bestätigen dies. 1860 entdeckte man im Längenbühlwald
einen Grabhügel mit zwei Skeletten, das eine in halbsitzender Stellung.
1923 wurden in Kleinismaad ein Skelett aus der Latenzeit mit Halsring
(Torques) und zwei geperlten Bronzearmringen gefunden. Weiter stiess
man beim Dittligsee auf Pfähle und einen Einbaum. Eine Besiedelung
im heutigen Sinn begann zur Zeit der Alemannen. Vorerst entstanden einzelne
Weiler, deren Namen bis heute erhalten geblieben sind. Die Bezeichnungen
lassen Rückschlüsse auf Namen damaliger Bewohner oder auf
die Nutzungsart der Grundstücke zu. Als erster Weiler dürfte
wohl Dittligen entstanden sein, dem weitere wie Hattigen, Lengenbühl
oder Weiermatt folgten. Flurnamen wie Kalbermoos, Ochsenweid oder Wolfrichti
deuten auf Nutzungsart und Tierhaltung hin. Aus dem Weiler Lengenbühl
wurde dann schliesslich die Gemeinde Lengenbühl (ca. 1796). Erst
seit 1984 wird der Name Längenbühl verwendet.
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